Vorerwartungen

Seit meinem letzten Testbericht zum Redmi Note 14 Pro 5G am 7. November 2025 sind mittlerweile über vier Monate vergangen. Der schwindende Absatz meiner Testgeräte hatte zur Folge, dass doch mehr Geräte bei mir daheim liegen blieben und ich daher weniger im Kauf zuschlug.

Das hier vorgestellte Nothing Phone (3a) ist ein Gerät, dass ich für die eigene Nutzung erstanden habe und das seit dem 30. August 2025 mein dienstlich genutztes Smartphone ist. Damit tritt es die Folge des ursprünglichen Nothing Phone (1)  an, das in Folge eines Sturzes ein paar Kratzer erlitt. So etwas nutze ich immer für einen Smartphonetausch. Jedem Besucher dieses Blogs sollte dies ein Beleg dafür sein, dass ich von der Marke Nothing überzeugt bin.

Für unter 300 € bietet das Nothing Phone (3a) auf dem Papier das spezielle Nothing Design mit der Glyph, den Snapdragon 7 Gen 3s als Prozessor und ein Triple Kamera Setup mit einer Telelinse.

Wie sich das Gerät, gerade auch im Vergleich zum Redmi Note 14 Pro 5G schlägt, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Verpackungsinhalt

Nothing-typisch kommt der Verpackungsinhalt eher spartanisch daher. Das war bei allen drei Geräten des Herstellers bislang so, und auch beim Nothing Phone (3a) sind hier keine Veränderungen passiert. Der Inhalt beschränkt sich auf:

  • eine vorinstallierte Schutzfolie,
  • ein weißes USB-C auf USB-C Daten- und Ladekabel,
  • ein individuell designtes Sim-Eject-Tool,
  • Sicherheitsinformationen in verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch,einen QR-Code zum Quick Start Guide, und ein Energiezertifikat.

Bei aller Kritik muss man sagen, dass auch andere Hersteller Netzteil und Kopfhörer wegsparen. Aber auch im Jahr 2026 wiederhole ich meine These, dass dies nicht dem Ressourcenschutz dient, sondern vielmehr die Extraeinkünfte steigert, damit die Kunden voll funktionsfähige Netzteile extra bezahlen.

Die Verpackung selbst ist wieder weiß gehalten, mit einem Fokus auf das neue Kameramodul. Wer mal ein Apple Gerät aufgemacht hat, der wird wissen, was Unboxing Experience ist. Nothing kann diese genau so vermitteln.

Design und Verarbeitung

Nothing bleibt auch beim (3a) seinem klassischen Design treu. Im Vergleich zum (2a) ist im Grunde nur der Kamerabalken durch die dritte Linse breiter geworden, sonst hat sich wenig getan. Aber es ist dadurch größer geworden.

Die Maße des Geräts erreichen 163,3 mm x 77,2 mm x 8,3 mm (11,3 mm am Kameramodul), bei einem Gewicht von 199 g (inklusive Simkarte).

Am oberen Ende des Geräts finden wir ein Mikrofon, als zweiter Stereospeaker fungiert die Hörmuschel. Auf der rechten Seite befindet sich die Power-On-Taste, darunter die Essential- Space-Taste. Am unteren Ende finden wir den Simschlitten, ein weiteres Mikrofon, den USB-C-Anschluss und den zweiten Stereospeaker. Die linke Seite beinhaltet die beiden Lautstärketasten. Die Lautstärketasten sind aus Kunststoff, haben aber einen sehr festen Druckpunkt.

Der Rahmen soll über eine Aluminium Legierung verfügen, die Rückseite besteht aus Glas, das nicht weiter zertifiziert ist. In meiner weißen Farbvariante besteht in meinen Augen eine recht gute Resistenz vor Fingerabdrücken. Diese finden sich zwar auf der Rückseite, stechen aber wenig ins Auge, so dass ich kaum am Putzen bin. Alternative Farbvarianten sind Schwarz und Blau, wobei man letztere nur in der höheren Speicherausbaustufe bekommt. Rein haptisch sind ein Nubia Z60S Pro oder ein Samsung Galaxy A55 5G hier aber merklich besser aufgestellt. Dem klassischen deutschen Nutzer, der sein Gerät in einer Schutzhülle führt, wird das aber sicher gleich sein.

Ein besonderes Designmerkmal aller Nothing Geräte ist die Glyph. Beim Nothing Phone (3a) besteht diese aus drei LEDs, die man z.B. für das Eingehen von Anrufen oder Benachrichtigungen nutzen kann. Auch eine Untermalung der Musikwiedergabe ist möglich und cool. Rein von der Anwendung kann man sich natürlich fragen, warum man nicht auf das Display schauen sollte. Das ist richtig, aber manche Dinge sind einfach da, um cool oder schön zu sein.

Uns liegt bei diesem Gerät ein planes Display vor. Verglichen mit dem Vorgänger sind die Displayränder zwar kleiner geworden. Wenn man in dieser Preiskategorie allerdings wert auf kleine Ränder legt, so sollte man lieber bei den Xiaomi-Marken oder Honor zuschlagen. Samsung lässt man in dieser Disziplin aber wiederum klar hinter sich.

Zertifiziert nach IP64, ist das Gerät gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Das Display Glas besteht aus Panda Glass, was allerdings nicht die Spitze des Eisbergs ist. Persönlich lege ich auf diese Zertifikate immer wenig wert, aber Samsung oder Redmi geben hier oftmals höherer Zertifikate ab.

Auch nach einem halben Jahr, ohne den Einsatz von Hülle und Folie (die ich immer sofort entferne), ist das Gerät frei von Kratzern geblieben.

Ein Nothing Phone besticht durch ein individuelles Design. Ich verstehe, wenn man andere Geräte als schöner oder edler bezeichnet. Allerdings ist ein Nothing Phone deutlich individueller, als andere Marken und setzt sich deutlich vom üblichen Einheitsbrei (inklusive Apple) ab.

Entsperrmechanismen

  • Codes: Ja
  • Fingerabdrucksensor: Ja (unter dem Display)
  • Face-Unlock: Ja

Alle Entsperrmechanismen funktionieren zuverlässig und dem Prozessor entsprechend angemessen schnell.

Display


Alle bislang getesteten Nothing Phones, selbst ein CMF Phone 1, überzeugen durch das quasi beste Display seiner Preisklasse. Auch das Nothing Phone (3a) reiht sich in dies Linie ein:

Verbaut wurde ein planes 6,67 Zoll großes, AMOLED Display im 20:9 Format, mit einer Auflösung von 1084 x 2394 Pixeln (Pixeldichte: 387 ppi) und einer maximalen Bildwiederholrate von 120 Hz verbaut, die sich jedoch nicht adaptieren lässt. Die Frontkamera verbirgt sich hinter einem zentral gelegenen Punchhole.

Im Graustufentest des Antutu Benchmark lassen sich die Schwarz- und Weißwerte von 0-255 unterscheiden. Im Multitouch werden alle zehn Finger parallel erkannt. Als maximale Helligkeit konnte ich 1.097 Lux messen. Der Hersteller gibt die maximale Helligkeit mit 3000 Nits an. Bislang konnte ich mit keinem anderen Gerät auch nur annähernd eine so hohe Helligkeit messen, und auch eine vollständige Unterscheidung aller Schwarz- und Weißwerte war bislang nie nötig.

Entgegen Redmi-, Poco– oder Honor-Geräten bekommt man hier auch ein vollwertiges Always-On-Panel geboten, welches sich nicht nach ein paar Sekunden wieder deaktiviert. Zudem ist es durch zahlreiche Nothing-Widgets zu individualisieren.

Das Display eines Redmi Note 14 Pro 5G mag hier nochmal schärfer und gecurved sein. Für mich sind die Helligkeit, Farbgenauigkeit und das vorhandene Always-On-Panel hier aber deutlich mehr wert.

Software

Zum Zeitpunkt des Tests (9. März 2026) arbeitet das Nothing Phone (3a) auf Android 16 Basis, mit einem Sicherheitspatch vom 1. März 2026. Darüber liegt das hauseigene Nothing OS in der Version 4.0. Insofern ist man hier super aktuell. Das verwundert nicht, denn Nothing leistete auch bei den Vorgängern eine hervorragende Update Politik.

Nach Herstellerangaben soll das Nothing Phone (3a) drei Jahre System- (bis Android 18) und sechs Jahre (bis 2031) Sicherheitsupdates erhalten.

Entgegen vieler anderer Hersteller gibt es auf einem Nothing Phone weder vorinstallierte Bloatware, noch in den System Apps versteckte Werbung. Das ist ein gewaltiges Plus!

Wir haben zudem zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten und ein Nothing eigenes Design (man kann natürlich auch den üblichen Android Brei einstellen) mit eigenen Widgets, wie einem animierten Schrittzähler oder einem Timer, der mir stets anzeigt, wann denn das nächste Mal Ferien sind.

Das DRM Widevine Level liegt bei L1, wodurch sich Filme, über z.B. Netflix oder Prime Video, in FullHD oder 4k streamen lassen.

Die Google Services funktionieren uneingeschränkt. Der Google Play Store ist zertifiziert.

Als Besonderheit bietet das Nothing Phone (3a) den Essential Space und die damit verbundene o.g. Taste. Per Knopfdruck lassen sich Screenshots aufnehmen und Voicenachrichten hierzu abspeichern. Auch hat man die Möglichkeit, sich Audioaufnahmen per KI verschriftlichen zu lassen und seine gesamten Dateien im Essential Space zu organisieren. Habe ich das genutzt? Nein! Ein wenig halte ich es mit Joseph Weizenbaum, der den KI-Hype schon 2009 als deutlich überzogen bezeichnete. Es ist schön, dass es die Möglichkeit gibt, aber was ich mit all den Gesprächsprotokollen?

Performance

Im Nothing Phone (3a) wurde der Snapdragon 7 Gen 3s aus dem Hause Qualcomm verbaut. Ihm zur Seite stehen 8 GB LPDDR5X RAM verbaut, der sich über den internen Speicher um weitere 2 GB erweitern lässt.

Mit Blick auf die Benchmarks erreichen wir die folgenden Scores:

  • Geekbench 6: Single Core 1.156 (7. von 31), Multi Core 3.244 (10. von 31)
  • Antutu 11: 1.032.692 (3. von 10)

In meinen Augen ist das besser als Mittelklasse, und um ehrlich zu sein, nehme ich hier in meiner täglichen Anwendung kaum einen Unterschied zum Nubia Z60S Pro wahr. Alles läuft flüssig und zuverlässig. Ein Poco X7 Pro, das man mittlerweile für 80-90 € günstiger erhält spielt hier aber eine Liga weiter oben. Das muss man auch festhalten.

Zwar habe ich die Flagschiffe von Nothing noch nie in der Hand gehabt, aber verglichen mit Samsung oder zuletzt auch Redmi unterstelle ich hier keine Drosselung im System.

Lautsprecher

Die Lautsprecher bieten eine gute Qualität, wenn auch nicht so hoch, wie beim Nubia Z60S Pro oder Redmi Note 14 Pro 5G. Dafür aber werden sie lauter und können als maximale Lautstärke 104,3 dBa aufbieten.

Die Telefoniequalität ist gut und braucht sich nicht vor jeglichen Mitbewerbern verstecken.

Mangels 3,5 mm Klinkenausgang, muss man kabelgebundene Kopfhörer über den USB-C-Anschluss verbinden. Das habe ich mit einem Adapter von LeEco gemacht und bekam einen ordentlichen und lauten Klang heraus, der mir bereits bei 60 % zu laut wurde. Die meisten Mitbewerber schlagen sich hier nicht besser.

Auf einen eigenen Equalizer verzichtet Nothing im System. Dafür aber hat man die Möglichkeit, Vertonungen per System-KI untertiteln zu lassen. Auch bei dieser KI-Anwendung gilt für mich: Schön, dass es geht, brauchen tue ich es nicht.

Kameras

Hauptkamera

Das Nothing Phone (3a) bietet auf der Rückseite ein Triple Kamera Setup. Dieses besteht aus einer 50 MP Hauptlinse (unbekannt, ƒ/1.88), eine 8 MP Ultraweitwinkellinse (unbekannt, f/2.2) und eine 50 MP Telelinse (unbekannt, f/2.0). Auf der Frontseite ist ein 32 MP Sensor (unbekannt, f/2.2) verbaut. Einige Seiten gehen davon aus, dass die 50 MP Linsen von Samsung sind, Nothing selbst spezifiziert dies aber auf seiner Website nicht näher.

Hauptkamera (Lowlight)

Die Resultate der Hauptkamera, gleich ob bei guten oder schlechten Bedingungen, lassen sich durchaus sehen und müssen auch ein Redmi Note 14 Pro 5G nicht fürchten. Besonders bei der Kräftigkeit der Farben leistet man einen guten Job. Und im Vergleich zum Vorgänger ist man gerade im Lowlight deutlich besser aufgestellt.

Teleobjektiv

Auch der Telezoom schlägt sich nicht schlecht und leistet eine deutlich bessere Arbeit, wie die digitalen Zooms der Vorgänger. Ob man damit aber besser aufgestellt ist, als der digitale Zoom der Konkurrenz von Redmi, würde ich aber nicht klar unterschreiben.

Ultraweitwinkel

Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Ultraweitwinkellinse von vielen Testern kritisiert. Und in der Tat sehe auch ich hier leichte Abstriche. Die meiste Konkurrenz auf dem Markt macht dies zwar nicht besser, das Nothing Phone (2a) aber eben schon.

Frontkamera (Portrait/Lowlight)

Die Frontkamera macht gute Aufnahmen, gerade bei schlechteren Lichtbedingungen. Auch der Portraitmodus funktioniert hier zuverlässig.

Videos lassen sich auf der Rückseite mit der Hauptlinse oder dem Teleobjektiv mit 4k und 30 Fps oder 1080p und 60 Fps aufnehmen. Zur Unterstützung stehen OIS und EIS zur Verfügung, was auch recht zuverlässig funktioniert. Der Ultraweitwinkel ist auf 1080p und 30 Fps limitiert und muss auf zusätzliche Stabilisierung verzichten. Auf der Frontseite ist man auf 1080p und 60 Fps limitiert, ohne Stabilisation.

Durchaus kann das Nothing Phone (3a) mit dem Kameraerlebnis des Redmi Note 14 Pro 5G mithalten. Für einen Aufpreis von über 35 % muss es das aber auch. Dennoch würde ich nicht, dass man diesen Aufpreis in die Kameras gesteckt hat.

Akkuleistung

Im Nothing Phone (3a) wurde ein 5.000 mAh großer Akku verbaut. Mit dem Qualcomm Snapdragon 7s Gen 3 als Prozessor kommen wir dabei auf wirklich gute Akkuzeiten, deren Messung immerhin von einer Nutzung als Dienstgerät ausgehen kann. Es macht hier einen Unterschied, ob ich das Gerät im täglichen Gebrauch habe, oder nur zu Testzwecken heraushole.

Die Screenonzeit-Messung mit AccuBattery erreichte immer über 12 Stunden, teilweise sogar über 14 Stunden. Im kombinierten Verbrauch erreichte ich klar über vier Tage. Im Gegenzug zu den meisten Akkutests sind diese Zahlen als realistischer zu werten, da das Gerät tatsächlich auf der Arbeit und nicht nur zu Testzwecken verwendet wurde. Allerdings fehlen auch hier die privaten Anwendungen.

Für eine Stunde YouTube auf mittlerer Helligkeit und Lautstärke verbraucht das Gerät 6 %. Das ist ein sehr guter Wert.

Die maximale kabelgebundene Ladeleistung wird mit 50 Watt angegeben. Nothing gibt die Ladezeit von 0-100 % mit 56 Minuten an, und in der Tat lässt sich diese Zeit sogar mit einem 67 Watt Netzteil von Xiaomi bestätigen. Das ist sehr löblich, da ich häufig kritisiere, dass Hersteller die Netzteile wegsparen, um den Nutzern das eigene Gerät später zu verkaufen.

Kabelloses Laden ist nicht möglich, Reverse-Charging wird mit 7,5 Watt vom Hersteller angegeben.

Da ich das Redmi Note 14 Pro 5G nicht in der Alltagsnutzung verwendet habe, ist es auf jeden Fall spekulativ, wenn ich davon ausgehe, dass dort die Akkuleistung nochmal besser ist. Diese hier ist aber auf jeden Fall wirklich gut und besser, als erwartet.

Konnektivitäten

Das Gerät ist LTE- und 5G-fähig und, gemäß Hersteller, kompatibel mit den folgenden Bändern: 1/2/3/5/7/8/12/20/28/38/40/41/42/48/66.

Per Dualsimslot lassen sich zwei Nanosimkarten parallel nutzen. Auch eine eSim lässt sich aktivieren. Eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte ist jedoch nicht möglich. Uns werden in meiner Version 128 GB interner Speicher geboten, von denen per Werk 108 GB frei zur Verfügung stehen. Für eine größere Speicherausbaustufe mit 12 GB RAM und 256 GB internem Speicher verlangt Nothing einen UVP-Aufpreis von 50 €. Das ist fair und deutlich angemessener als bei Apple oder Google.

Die WLAN-Messung mit Speedtest ergibt eine volle Übertragungsrate im Upload bis aufs Dach. Ebenso hält der Upload sein volles Niveau.

Der GPS Test, mit gleichnamiger Software, kann die Position auf 3 m genau bestimmen. Dabei wurden 58 Satelliten gefunden und davon 46 für die Positionsbestimmung verwendet.

An übrigen Konnektivitäten haben wir: USB-C 2.0, NFC zum kontaktlosen Zahlen und Bluetooth 5.4. Ein Infrarotport ist explizit nicht vorhanden.

Preis- und Preisleistung

Ich habe das Nothing Phone (3a) Ende August für unter 280 € über Amazon aus Deutschland erstanden. Die UVP lag für meine Version liegt bei 329 €. Allgemein bekommt man das Gerät immer wieder zu dem von mir gezahlten Preis. Im Rahmen einer Mehrwertsteueraktion bei Mediamarkt konnte man das Gerät bereits für unter 230 € erstehen.

Damit liegt man preislich über einem Redmi Note 14 Pro 5G. Daher sollte man sich überlegen, wofür man den Aufpreis von 30-80 € bezahlen will.

Fazit

Das Nothing Phone (3a) kann sich durchaus mit einem Redmi Note 14 Pro 5G messen, auch für einen Aufpreis von 80 €. Man sollte sich dann aber überlegen, wofür man dieses Aufpreis bezahlt.

Das wäre in meinen Augen die größere Individualität in Form von Design und Software und die bessere Updatepolitik. Das Gerät ist auch ein wenig performanter. In Sachen Kamera, Lautsprecher und selbst dem Display ist die Sache aber schon nicht mehr so eindeutig und von Vorlieben geprägt. Hier würde ich das Display des Nothing Phone zwar vorziehen, die Lautsprecher wiederum von Redmi. Und ein Redmi Note 14 Pro 5G ist mit einem größeren Akku und mehr Speicher ausgestattet.

Aber wir haben es hier mit einem britischen Anbieter zu tun. Und wer aus politischer Überzeugung nicht auf einen Amerikaner oder Chinesen setzen möchte, sondern lieber auf dem eigenen Kontinent bleibt, der kann hier immerhin seine persönliche Revolution anzetteln.

Persönlich finde ich Nothing einfach cool und würde die Vorteile hier höher gewichten. Aber bitte überlegen Sie sich, ob Ihnen die genannten Vorteile wirklich mehr wert sind, als die längere Akkulaufzeit und der größere Speicher.

Mein Rat ist aber, wie bei jedem Test: Halten Sie sich nicht an einer Marke oder einem speziellen Gerät fest, sondern setzen Sie dies in preisliche Relation zu anderen Geräten.

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