Rein technisch gesehen ist die Bezeichnung „Ultrabook“ eine registrierte Marke von Intel und zugleich eine Produkt-Kategorie für mobile und ultraleichte Computersysteme.

Seit 2011 verwenden einige Computer-Hersteller den Begriff Ultrabook für flache und leichte Laptop-Computer. Außer beim MacBook Air von Apple sind in Ultrabooks hauptsächlich die von Intel entwickelten Prozessoren der Core i3-, i5- und i7-Baureihe eingebaut. Das sind schnelle Prozessoren mit geringem Stromverbrauch, denn diese Laptops sollen mit einer Akkuladung bis zu 10 Stunden auskommen.

Die meisten Ultrabooks verfügen über ein schlankes Design und wiegen etwa ein Kilogramm oder weniger. Statt billigem Kunststoff werden Aluminium oder andere hochwertige Materialien verbaut. Zur Unterstützung der Mobilität misst der Bildschirm in der Diagonale selten mehr als 11 bis 13 Zoll (27,94 bis 33,02 cm).

Statt einer Festplatte werden meistens SSD-Speichermedien eingesetzt, die keine beweglichen Teile besitzen und außerdem schnell und stromsparend arbeiten. In einige Ultrabooks sind außerdem GPS-Funktionen, Lagesensoren und berührungsempfindliche Bildschirme eingebaut.

Ein weiteres prominentes Ausstattungsmerkmal ist der schnelle Systemstart. Ein Ultrabook wird häufig erst am Ende eines Arbeitstages heruntergefahren. In den Arbeitspausen verharrt es in einem Ruhemodus (Standby) aus dem es innerhalb von fünf Sekunden aufwachen kann. Die WLAN-Technologie macht Kabelverbindungen überflüssig, ein Ultrabook kann drahtlos mit dem Internet, aber auch mit dem Fernseher oder externen Bildschirmen verbunden werden.

Als Betriebssysteme werden hauptsächlich Windows 7 und 8 verwendet, auf dem MacBook Air läuft Mac OS X, das Betriebssystem von Apple, auch Linux ist für Ultrabooks geeignet.

Einen Testbericht über aktuelle Ultrabooks bis 1000 Euro finden Sie hier.

(Stand: August 2014)

 

 

 

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