Als Mediathek wird ein virtueller Ort bezeichnet, an dem digitale Inhalte wie Videos, Musik, Fotos. Podcasts oder E-Books gespeichert sind. Bei einer Mediathek wird zwischen einer lokalen Mediathek auf dem heimischen Computer und einer Online-Mediathek auf einem Server unterschieden.

Bei einer Online-Mediathek können die Inhalte mit dem Computer über ein Netzwerk, wie zum Beispiel das Internet, abgerufen und mit dem richtigen Programm wiedergegeben werden. Für die Nutzung einer Online-Mediathek ist oft eine Registrierung notwendig, manchmal ist auch eine Gebühr zu bezahlen.

Beste Beispiele für eine Online-Mediathek sind Youtube und die Mediatheken der nationalen und internationalen Fernsehsender. Die digitalen Inhalte werden per Streaming (dt. Datenstrom) übertragen und auf dem lokalen Computer wiedergegeben. Um ein Streaming-Angebot zu nutzen, ist ein spezielles Programm notwendig, das in den meisten Fällen im Webbrowser integriert ist. Durch zusätzliche Software lassen sich die gestreamten Inhalte auch auf dem lokalen PC speichern.

Seit den 1990er-Jahren sind die Datenübertragungsraten so hoch, dass sogar eine HD-Wiedergabe von bewegten Bildern möglich ist.

Mit der entsprechenden Software lässt sich auch auf dem heimischen PC eine Mediathek anlegen. Programme wie iTunes oder Amazon Cloud Player ermöglichen das Herunterladen, Abspielen, Sortieren etc. von digitalen Inhalten auf die PC-Festplatte, dem Tablet, Smartphone oder einem anderen Player. Sofern die digitalen Inhalte nicht durch Kopierschutzmaßnahmen geschützt sind, können diese auf eine CD oder DVD überspielt werden.

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