„Light-Emitting Diode“, kurz LED wird eine Leuchtdiode oder Licht-emittierende Diode genannt.

Gemeint ist ein lichtaussendendes Halbleiter-Bauteil, dessen elektrischer Charakter einer Diode entspricht. Fließt in der Durchlassrichtung elektrischer Strom durch eine Diode, strahlt diese Licht, Infrarotlicht oder UV-Licht ab.

Welches Licht und in welcher Farbe abgestrahlt wird, richtet sich nach den verwendeten Materialien. Anders als eine Glühlampe erzeugt eine Leuchtdiode kaum Wärmestrahlung. Erste Leuchtdioden wurden in den 1990er-Jahren hergestellt.

Im Gegensatz zu Glühlampen haben LEDs einen sehr geringen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer. Weiße LEDs werden heute hauptsächlich zur Lichterzeugung eingesetzt. Andere Einsatzbereiche sind Bildschirme, Medizintechnik, Signaltechnik und Verkehr.

Leuchtdioden enthalten giftiges und umweltschädliches Galliumarsenid. Defekte oder ausgemusterte Leuchtdioden müssen in Deutschland als Elektroschrott entsorgt werden.

(Stand: September 2014)

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