Herkömmliche RAM-Speicher (Random Access Memory), wie sie in Computern verwendet werden, sind flüchtig. Nach dem Ausschalten gehen alle Informationen des Speicherchips verloren. Um Informationen zu erhalten, werden diese auf Festplatten oder anderen Medien gespeichert.

Große Speichermedien sind zum Beispiel optische Datenträger wie CD, DVD oder Blu-Ray-Disks auf denen bis zu 700 Megabyte, mehrere Gigabyte oder bei der Blu-Ray bis zu 50 GB gespeichert werden können.

Leider ist die Technik zum Beschreiben von optischen Medien sehr aufwendig und die silbernen Scheiben lassen sich außerdem nicht in kleine Digitalkameras einbauen. Deshalb entwickelten die Hersteller von Speicherbausteinen den Flash-Speicher.

Dieser Speicher besteht aus einer Matrix von Transistoren, die mit Stromimpulsen beschrieben bzw. gelöscht werden können. Ein Transistor entspricht dabei 1 Bit. Erste Flash-Speicher kamen 1994 auf den Markt und konnten damals 4 MB speichern.

Zwanzig Jahre später liegt die Speicherkapazität bei 500 GB, ein Ende ist noch nicht absehbar. Im Gegensatz zum RAM-Speicher können Flash-Speicher die Informationen dauerhaft speichern und mehrfach beschrieben werden. Die meisten Hersteller garantieren 100.000 bis 1.000.000 Schreibvorgänge.

Das Lesen der Daten von einem Flash-Speicher ist sehr einfach. Der Stromverbrauch ist gering, die Sticks erzeugen kaum Wärme, sie sind sehr preiswert und ziemlich immun gegen Stöße. Flash-Speicher arbeiten völlig lautlos und ohne Mechanik.

Die Speicher gibt es in vielen gängigen Formen wie USB-Sticks, MicroSD- oder SD-Karten. Aufgrund ihrer kleinen Bauweise eignen sich Flash-Speicher auch zur Verwendung in kleinen Digitalkameras.

(Stand: September 2014)

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