Der Begriff E-Book (auch: eBook) ist eine Wortbildung aus „electronic“ (dt. elektronisch) und „book“ (dt. Buch) und bezeichnet ein Buch, das in digitaler Form vorliegt.

In den meisten Fällen werden E-Books zum Lesen von einem Server auf ein Lesegerät wie zum Beispiel einen Computer, Tablet oder Smartphone heruntergeladen. Mit den so genannten E-Book-Readern ist eine ganz neue Geräteklasse entstanden, die hauptsächlich zum Lesen von E-Books konzipiert wurde.

Die Idee, Bücher in elektronischen Bibliotheken verfügbar zu machen, stammt aus den 1970er-Jahren. Zunächst wurden die nach bestimmten Inhalten durchsuchbaren digitalen Bibliotheken für Forschungszwecke eingesetzt. Es dauerte fast dreißig Jahre, bis E-Books einen festen Platz bei den normalen Buchlesern fanden. Inzwischen sind E-Books auf dem Markt fest etabliert und weit verbreitet.

Leider konnten sich die Hersteller bis heute nicht auf ein allgemein gültiges Format einigen. Deshalb gibt es zurzeit einige konkurrierende E-Book-Formate. Einige E-Books lassen sich nur auf den Lesegeräten bestimmter Hersteller ablesen.

E-Books lassen sich in großer Zahl und mit Zusatzmaterial wie Fotos oder Videos auf einem Lesegerät speichern. Ein Lesegerät wiegt nur wenige Hundert Gramm, der Hintergrund lässt sich beleuchten. Neben vielen kommerziellen Angeboten gibt es im Internet zahlreiche kostenlose E-Books.

Eines der bekanntesten Lesegeräte ist das Kindle der Firma Amazon.

Neuerdings werden die Lesegeräte um sogenannte Lese-Flatrates ergänzt. Dabei erhält der Abonnent gegen einen monatlichen fixen Betrag Zugriff auf eine sehr große Menge an elektronischen Büchern. Eine Markt- und Preisübersicht ist in diesem Artikel nachzulesen.

(Stand: Oktober 2014)

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