Convertible (dt. verwandelbar) oder Hybrid-PCs werden mobile Computer genannt, bei denen sich durch einen Mechanismus der Bildschirm von der restlichen Hardware trennen und als Tablet benutzen lässt. Während im zusammengesetzten Zustand die Eingabe mit Tastatur und Maus möglich ist, reagiert das Tablet hauptsächlich auf den berührungsempfindlichen Bildschirm (engl. touchscreen) mithilfe von Gestensteuerung, einer virtuellen Tastatur oder eines Eingabestifts.

Mit der Veröffentlichung von Windows 8 versuchte Microsoft den Touchscreen als Benutzerschnittstelle stärker zu betonen. Das Ziel, die Benutzererfahrung zwischen Desktop, Laptop und Tablet zu vereinheitlichen wurde von Microsoft jedoch nicht erreicht, zu unterschiedlich sind die Anforderungen.

Die häufigste Bauweise für einen Hybrid-PC ist eine zweischalige Konstruktion, die wie ein herkömmlicher Laptop geöffnet wird. Der Bildschirm kann gedreht, geschwenkt oder gekippt und separat verwendet werden. Alle primären PC-Bauteile sind auch innerhalb der Anzeigeeinheit untergebracht. Nach der Benutzung lässt sich das Tablet wieder an den restlichen PC andocken und die Tastatur, Maus, ein zusätzlicher Akku und die Peripherie-Anschlüsse stehen dem Benutzer wieder zur Verfügung. Mit dem Tablet-PC Surface Pro ging Microsoft einen etwas anderen Weg. Hier wird an das Tablet einfach eine Tastatur angedockt.

Convertible besitzen einige Nachteile. Am besten sind sie als Laptop oder als Tablet geeignet, für den Hybrid-Betrieb müssen einige Opfer gebracht werden. Liegt der Fokus auf dem Laptop, sind die Geräte in der Regel schwerer als herkömmliche Systeme. Steht das Tablet im Vordergrund, fehlt es dem Laptop meistens an Leistung.

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