ChatGPT und KI:
Ihr neuer digitaler Freund und Helfer im Alltag

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen persönlichen Assistenten, der niemals schläft, fast alles weiß und Ihnen geduldig bei jeder noch so kleinen Frage hilft. Was früher nach Science-Fiction klang, ist heute mit Künstlicher Intelligenz (KI) für jeden Smartphone-Nutzer Realität geworden.

Besonders das Programm ChatGPT (oft liebevoll „Chatty“ genannt) hat sich als hilfreicher Begleiter für Senioren erwiesen, um den digitalen Alltag einfacher und spannender zu gestalten.

Was ist eigentlich eine „KI“?

Künstliche Intelligenz ist kein Zauberwerk. Vereinfacht gesagt, lernt ein Computer wie ChatGPT aus einer riesigen Menge von Texten und Beispielen.

Durch diese Mustererkennung kann die KI menschliche Sprache verstehen und selbst Texte verfassen, die so klingen, als kämen sie von einem echten Gegenüber.

Dabei geht die KI weit über eine normale Google-Suche hinaus: Sie sucht nicht nur nach Informationen, sondern verknüpft diese und erstellt daraus ganz neue Inhalte – vom persönlichen Brief bis hin zur Reiseplanung.

Wie ChatGPT Sie im Alltag unterstützen kann

Die Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos. Hier sind einige Beispiele, wie Sie „Chatty“ nutzen können:
  • Schreibhilfe für schwierige Briefe: Ob ein Schreiben an eine Behörde, eine Versicherung oder eine freundliche Einladung – geben Sie der KI einfach ein paar Stichpunkte, und sie formuliert einen perfekten Text für Sie.

  • Zusammenfassungen: Haben Sie einen langen Artikel oder eine komplizierte Anleitung vor sich? Kopieren Sie den Text hinein, und die KI fasst Ihnen das Wichtigste kurz und knackig zusammen.

  • Persönlicher Reiseleiter: „Plane mir einen dreitägigen Ausflug nach Hamburg für Senioren mit wenig Fußweg.“ Die KI erstellt Ihnen einen fertigen Plan inklusive Tipps für Cafés und Sehenswürdigkeiten.

  • Digitalisierung von Notizen: Sie haben ein altes, handschriftliches Kochrezept? Fotografieren Sie es ab, und die KI wandelt es in einen sauberen, digitalen Text um, den Sie speichern oder teilen können.

Reden statt Tippen: Der Sprachdialog

Besonders komfortabel ist die Nutzung per Sprache. Ähnlich wie bei einem Telefonat können Sie ChatGPT Fragen stellen und erhalten eine gesprochene Antwort.
Das ist ideal, wenn das Tippen auf der kleinen Smartphone-Tastatur mühsam ist. So wird die Technik zu einem echten Gesprächspartner, dem Sie auch Rückfragen stellen können.

Wichtige Regeln für den sicheren Umgang

Trotz aller Begeisterung gibt es zwei Dinge, die Sie im Umgang mit KI beachten sollten, um ein sichereres Gefühl zu behalten:
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Eine KI kann manchmal „halluzinieren“. Das bedeutet, sie erfindet Fakten, die sehr überzeugend klingen, aber nicht wahr sind. Prüfen Sie wichtige Informationen daher immer noch einmal nach.

  • Datenschutz: Geben Sie keine streng geheimen Daten wie Passwörter, Bankverbindungen oder sehr private Details in den Chat ein. Behandeln Sie die KI wie einen hilfreichen Bekannten, dem man zwar vieles erzählt, aber nicht alles anvertraut.

  • Einfach ausprobieren: Haben Sie keine Scheu! Stellen Sie der KI einfache Fragen wie: „Was kann ich heute aus Kartoffeln und Spinat kochen?“ oder „Erkläre mir die Abseitsregel beim Fußball“

  • Nutzen Sie die App: Installieren Sie sich die offizielle ChatGPT-App (oder nutzen Sie Gemini von Google), um Ihren digitalen Assistenten immer in der Hosentasche dabei zu haben.

  • Werden Sie konkret: Je genauer Sie Ihre Frage formulieren, desto besser wird das Ergebnis. Sagen Sie zum Beispiel: „Schreibe einen Brief an meine Vermieterin in einem höflichen, aber bestimmten Ton.“

Bild: Erstellt mit KI (Google Gemini)

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Über den Autor

Uwe Matern ist Gründer und Geschäftsführer der DIGITALES GmbH.

Auf dem Portal DIGITALES für EINSTEIGER gibt er jede Menge kostenfreie Tipps und leicht verständliche Anleitungen für digitale Einsteiger.

Als erfahrener Digital-Berater unterstützt er mit beyond logistics und DIGITALES für UNTERNEHMEN mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung.

Seit 2017 betreibt er gemeinsam mit seiner Frau, Petra Gieffers, die führende Plattform für Kunstkurse und mehr: kukundo.de.

Zusätzlich leitet er seit 2024 das Internet-Café für Senior:innen in Bönningstedt (Schleswig-Holstein) – eine ehrenamtliche Initiative, bei der er älteren Menschen den sicheren Umgang mit Smartphone, Internet und moderner Technik näherbringt.

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