Mit Spyware wird Software bezeichnet, die das Nutzungsverhalten eines Surfers im Internet ausspioniert. Sie zählt zu der sogenannten Malware (Schadprogramm), die auf dem Computer des Nutzers eine unerwünschte Funktion ausführen.

Spyware übermittelt das Verhalten des Surfers an den Hersteller der Software. Die gewonnen Erkenntnisse werden dann oft für Werbezwecke missbraucht. Spyware verbreitet sich in der Regel nicht wie ein Computervirus weiter. Spyware wird oft sogar mit Zustimmung des Nutzers auf dem Rechner installiert.

Manche dieser Schadprogramme haben eine scheinbar nützliche Funktion (z.Bsp. eine Symbolleiste für den Webbrowser). Wenn ein Computer besonders langsam reagiert oder plötzlich Werbung angezeigt wird, dann ist das ein Hinweis auf Spyware.

Vor solchen Programmen kann man sich durch ein Anti-Spywareprogramm schützen. Beim Herunterladen von Programmen aus dem Netz ist es sinnvoll, immer eine „benutzerdefinierte Installation“ zu wählen, damit jeder selber entscheiden kann, welche Teile des Programms er auf dem Rechner wünscht oder nicht.

(Stand: Juli 2014)

 

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