Beim Messaging (dt. etwa: Kurzmitteilung, Sofortnachricht) werden Textnachrichten innerhalb eines Netzwerkes von einem Sender zu einem Empfänger verschickt.

Im Mobilfunknetz wird dieser Service SMS (Short Message Service) genannt. Der erste SMS-Standard stammt aus dem Jahre 1985 und war auf eine Länge von 160 Zeichen begrenzt. Das SMS-System benötigt keine eigenes Netzwerk, die übertragene Datenmenge ist sehr gering.

Deshalb wurde dieser Dienst von den Mobilfunkanbietern zunächst kostenlos angeboten. Durch die große Akzeptanz erkannten die Mobilfunkanbieter das wirtschaftliche Potenzial und stellten die SMS den Kunden in Rechnung. Laut de.statista.com wurden im Jahre 2000 in Deutschland täglich 34,2 Millionen SMS verschickt, 2007 waren es schon 66,3 Millionen und 2013 168,3 Millionen.

Auch im Internet gibt es einen Kommunikationsdienst für Sofortnachrichten. Dieser Dienst wird Instant Messaging (kurz: IM) genannt und benötigt eine spezielle Software wie ICQ, Google Talk oder MSN Messenger.

Diese Software funktioniert ähnlich wie die E-Mail, wird kostenlos für Computer, Tabletts und Smartphones angeboten und bietet zahlreiche Sonderfunktionen wie die Speicherung der Text-Nachrichten oder Verwaltung der Kontaktliste. Weitere sehr verbreitete Messaging-Apps sind der Facebook Messenger, WhatsApp und Threema.

(Stand: Juli 2014)

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