Die drei Buchstaben LAN stehen für die Abkürzung „Local Area Network“ (dt. lokales Computernetzwerk). Im Gegensatz zum WAN (Wide Area Network) (dt. Weitverkehrsnetz) ist ein LAN ein relativ kleines Netzwerk in einem Raum, einem Gebäude, einem Büro oder auf dem Campus einer Universität. Theoretisch kann ein LAN aus dem Zusammenschluss mehrerer Hundert Computer bestehen, in der Praxis sind es meistens etwa ein Dutzend. Zum Übertragen von Daten benutzen die meisten LANs das Ethernet-Protokoll.

Um zwei Computer miteinander zu verbinden, reicht ein einfaches LAN-Kabel. Bei mehreren Computern ist ein spezieller Verteiler sinnvoll, der Hub genannt wird. Dort laufen die Verbindungen zusammen und werden zu den einzelnen Computern weitergeleitet. Darüber hinaus gibt es noch andere Netzwerk-Layouts, die Topologien genannt werden.

  • Sterntopologie – Alle Endgeräte sind über einen Hub verbunden
  • Bustopologie – Die Computer werden über eine Hauptleitung (Bus) verbunden
  • Maschen – Jeder Computer ist mit allen anderen verbunden
  • Ring – Die Computer sind über einen Kabelring miteinander verbunden

Über ein LAN werden nicht nur Computer miteinander vernetzt. Auch andere Geräte wie zum Beispiel Drucker oder Scanner können daran angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, die Ressourcen dieser Geräte von allen Computern im Netzwerk zu nutzen. Auch die gemeinsame Verwendung der Anwendungsprogramme gehört zu den Vorteilen eines LANs.

Um ein LAN zu konfigurieren, ist eine spezielle Betriebssystem-Software erforderlich. Der Zugang zu einem LAN wird durch eine Benutzerkennung und ein Passwort geregelt. Größere Computer-Netzwerke benötigen einen Administrator (Verwalter), der auch für die Sicherheit des Netzwerks zuständig ist.

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