Hotspot wird ein Ort genannt, an dem per WLAN ein öffentlicher Zugang zu einem Computernetzwerk, in der Regel ein Internet-Zugang, besteht. Plätze dieser Art findet man häufig in Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Cafés oder anderen Orten, an denen sich Menschen versammeln. Hotspots werden gerne von Urlaubern, Geschäftsreisenden und Vielnutzern von Netzwerkdiensten in Anspruch genommen.

Technisch gesehen bestehen Hotspots aus einem oder mehreren drahtlosen Zugangspunkten (engl. Access Points) innerhalb eines Gebäudes und/oder eines angrenzenden Außenbereichs. Diese Zugangspunkte bieten dem Benutzer eine schnelle Internetverbindung.

Einige Hotspots erfordern zum Zugang eine spezielle Software die jedoch hauptsächlich für Abrechnungs- und Sicherheitszwecke verwendet wird. Zum Zugang ist der Netzwerkname (SSID) erforderlich.

Große Mobilfunk- und Internetanbieter haben in der Regel solche Hotspots installiert, es gibt aber auch andere Unternehmen und unzählige Computer-Enthusiasten, die Hotspots betreiben. Letztere bieten den Zugang kostenlos an, die Unternehmen verlangen für die Nutzung eine stündliche, tägliche oder monatliche Gebühr.

Obwohl sich die Anbieter bemühen, den Anschluss an den Hotspot so sicher wie möglich zu machen, ist eine solche Internetverbindung für den Anwender weniger sicher als eine Verbindung aus dem Unternehmens- oder Heimnetzwerk. Die Benutzung ist zwar bequem, aber riskant.

Besonders an öffentlichen Plätzen bietet sich für Datendiebe die Möglichkeit, mittels kleiner Programme (WLAN-Sniffer), wichtige Daten auszuspionieren. Benutzer sollten deshalb nur Hotspots mit einer sicheren Verschlüsselungstechnik (WPA2) benutzen und auf das Versenden und Empfangen sensibler Daten zu verzichten. Außerdem sollten Benutzer ihr Smartphone oder ihren Laptop immer im Auge behalten.

(Stand: Oktober 2014)

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