HDTV ist die Abkürzung für „High Definition Television“. Die Bezeichnung steht für eine Reihe von weltweit gültigen Übertragungsstandards, die für die Übertragung von hochauflösenden TV-Bildern benötigt werden.

Aufgrund verschiedener Techniken entstanden unterschiedliche Bildformate. In Europa wird eine Auflösung der vertikalen Zeilen mit 1080 Pixeln verwendet. Im Gegensatz dazu bieten die Fernsehstandards PAL und SECAM eine Auflösung von 720 Zeilen, das amerikanische NTSC-System sogar nur 480 Zeilen.

HDTV wird im Vollformat mit einer Auflösung von 1920 x 1080 oder mit 1280 x 720 Pixel (Bildpunkte) in einem Seitenverhältnis von 16:9 ausgestrahlt. Die typische Bildfrequenz liegt bei etwa 30 Hz, in der Halbbilddarstellung bei 60 Hz.

Das digitale Signal wird zwischen dem Empfangs- und dem Anzeigegerät verschlüsselt, allerdings wird das Verfahren nicht von allen HD-Bildschirmen unterstützt. Durch die Verschlüsselung kann ein Benutzer eine Sendung zwar in HD-Qualität sehen, eine Aufzeichnung wäre jedoch nur in minderer Qualität möglich.

In Europa werden HD-Fernsehsendungen seit dem 1. Januar 2004 ausgestrahlt. Zu den beeindruckenden Bildern wird der Ton im passenden Surround-Sound im Format 5.1-Dolby-Digital ausgestrahlt. HDTV-Sendungen sind zurzeit in Deutschland über Satelliten und über Kabel zu empfangen.

Kurz vor der breiten Markteinführung steht bereits das UHDTV-Verfahren (Ultra High Definition Television), das mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln (4K) eine viermal höhere Auflösung als das HD-Format verspricht.

(Stand: September 2014)

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