Um seinen Benutzern eine Übersicht zu geben, welche Daten über sie bekannt sind, hat Google das Dashboard (deutsch: Instrumententafel, Armaturenbrett) eingerichtet.

Das Dashboard ist eine Webseite, die auflistet, welche Daten ein Benutzer von sich preisgegeben hat und welche Einstellungen bei den verschiedenen Google-Diensten wie zum Beispiel E-Mail, Kalender, Google Alerts, Talk, Kontakte, Text und Tabellen etc. gewählt wurden. Das Dashboard kann hier aufgerufen werden.

Das gesamte Surfverhalten und andere Verknüpfungen, alles was über die Suche bei Google aufgerufen wurde, wird im Dashboard leider nicht aufgeführt.

Diese Daten werden aus Datenschutzgründen vom Google-Konto getrennt gespeichert. Durch das Löschen von Teilen der IP-Adresse (eindeutige Identifizierung eines Computers beim Surfen im Internet) werden die Daten anonymisiert und ebenso wie die Cookie-Informationen nach 18 Monaten gelöscht.

Alle persönlichen Einstellungen können auf dem Dashboard an Ort und Stelle geändert werden. Das Dashboard ist aus jedem Google-Dienst erreichbar und ein reines Kontroll-Instrument.

Zum Datenschutz trägt dieses differenzierte Nutzerprofil nicht bei. Als Benutzer muss man darauf vertrauen, dass Google mit den persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht – oder auf viele Google-Dienstleistungen verzichten.

(Stand: Juli 2014)

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