Eine Firewall (dt. Brandschutzmauer) schützt einen Computer oder ein internes Netzwerk (LAN oder WLAN) vor bösartigen oder nicht autorisierten Zugriff von außen.

Firewalls bestehen aus Hardware oder Software oder einer Kombination von beiden. Netzwerk-Firewalls können auch so konfiguriert werden, dass sie internen Benutzern den Zugang zu anderen Netzwerken einschränken oder verhindern. Sehr verbreitet sind „Personal Firewalls“, die per Software einen Desktop-Computer vor unerwünschten Zugriffen schützen. Eine externe Firewall befindet sich nicht auf dem zu schützenden Computer, sondern wird durch ein separates Gerät realisiert.

Moderne Router in einem Heimnetzwerk besitzen eine integrierte Firewall, die über die Verwaltungsoberfläche des Routers konfiguriert werden kann. Die Router-Firewall kann auch deaktiviert werden oder den Netzverkehr so filtern, wie es in den Firewall-Regeln festgelegt wurde.

Eine weitere häufige Form einer Netzwerk-Firewall ist ein so genannter Proxy-Server. Dies ist ein Computer, der als Vermittler zwischen dem internen und externen Netzwerk dient. Ein Proxy-Server empfängt, selektiert und blockiert Datenpakete an der Netzwerkgrenze anhand vorher bestimmter Regeln. Für die Benutzer ist ein Proxy-Server unsichtbar.

Eine Proxy-Firewall bietet einen zusätzlichen Schutz durch das Verbergen von internen LAN-Adressen. Im Bereich einer Proxy-Server Firewall landen Anfragen externer Computer zunächst beim Proxy-Server und werden von dort an den internen Benutzer weitergeleitet. Proxy-Server legen außerdem häufig benutzte Internetseiten in einem separaten Speicher ab, so dass bei einem erneuten Zugriff die Seite viel schneller geladen werden kann.

(Stand: September 2014)

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