Beim Crowdfunding (dt. etwa Schwarmfinanzierung) unterstützen viele Menschen Start-Up-Unternehmen, neuartige Produkte oder Technologien mit ihrem Geld.

Statt einen Kredit von der Bank zu nutzen, sammelt zum Beispiel ein Musiker über das Internet Geld für die Produktion eines neuen Albums. Andere gründen ein neues Unternehmen oder bringen durch Crowdfunding ein neues Produkt zur Marktreife.

Jeder Geldgeber gibt oft nur einen relativ geringen Teil, durch die große Menge an Investoren können jedoch hohe Geldbeträge zusammenkommen. Der Kreditnehmer bekommt das Geld außerhalb der traditionellen Bankkanäle. Für die Bereitschaft Kapital zur Verfügung zu stellen, werden die Investoren in der Regel am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens oder des Produkts beteiligt.

Wegen der oft nicht unbedeutenden Risiken winken im Erfolgsfall für den Anleger hohe Renditen. Vorgestellt werden die Projekte auf Online-Plattformen wie beispielsweise Seedmatch oder Kickstarter. Der Investor entscheidet, an welchen Projekten und in welcher Höhe er sich an einem Projekt beteiligen will.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass Crowdfunding inzwischen zu einem wichtigen Finanzierungsmodell gehört. 2013 betrug das weltweit durch Crowdfunding eingesammelte Kapital 5,1 Milliarden US-Dollar. Auch in Deutschland boomt die Schwarmfinanzierung, die Summe der geförderten Projekte liegt im zweistelligen Millionenbereich.

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